Neues aus den Partnerinstitutionen

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21.06.2018 Wuppertal Institut

Kommunen für Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Für den 11. Deutschen Nachhaltigkeitspreis sind in diesem Jahr die Großstädte Heidelberg, Mannheim und Münster nominiert. Bei den Kommunen mittlerer Größe setzten sich Buxtehude, Eschweiler und St. Ingbert durch. Bei den Kleinstädten und Gemeinden ziehen Bad Berleburg, Eltville am Rhein und Saerbeck ins Finale ein. Die Expertinnen und Experten des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), des Wuppertal Instituts und des Europasekretariats der International Council for Local Environmental Initiative (ICLEI) bilden das Assessment-Team und sind verantwortlich für die Auswertung der Bewerbungen, die Vorauswahl der Nominierungen sowie die derzeit stattfindenden vertiefenden Vor-Ort-Interviews.Eine unabhängige Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung entscheidet im Anschluss über die Sieger. Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, ist Mitglied der Expertenjury. Die stellvertretende Leiterin Dr. Carolin Baedeker und der wissenschaftliche Mitarbeiter Markus Kühlert aus der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut sind Mitglieder des Assessment-Teams.Um eine stärkere Wirkung in den Kommunen zu erreichen, wird der Preis vor der offiziellen Hauptveranstaltung direkt vor Ort vergeben. Damit sollen alle an den Nachhaltigkeitsleistungen Beteiligte, Interessierte und Medienvertreter unmittelbar teilnehmen können. Die Sieger erhalten von der Allianz Umweltstiftung eine Fördersumme von jeweils 30.000 Euro für Projekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf stellen die Sieger ihre Projektideen vor.Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben – darunter der Next Economy Award für "grüne Gründer" –, über 800 Bewerberinnen und Bewerber und 2.000 Gästen während der Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen vergeben.

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20.06.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Erste ICON-A Modellversion verfügbar

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20.06.2018 PIK Potsdam

Astronautennahrung für Kühe: Industriell gezüchtete Mikroben könnten Rinder, Schweine und Hühner mit weniger Umweltschäden ernähren

20.6.2018 - Entwaldung, Treibhausgasemissionen, Biodiversitätsverlust, Stickstoffverluste - die heutige landwirtschaftliche Futtermittelproduktion für Rinder, Schweine und Hühner hat enorme Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Eine landlose Produktion von Futtermitteln könnte dazu beitragen, die kritischen Auswirkungen in der landwirtschaftlichen Lebensmittelversorgungskette zu mildern. Proteinreiche Mikroben aus dem Industrielabor werden in Zukunft voraussichtlich mehr und mehr traditionelles Kraftfutter ersetzen. Eine neue Studie, die jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Science & Technology veröffentlicht wurde, untersucht erstmals auf globaler Ebene das wirtschaftliche und ökologische Potenzial dieses Eiweißfutter-Ersatzes für Schweine, Rinder und Hühner in der Landwirtschaft. Würden nur 2 Prozent des Viehfutters durch Mikroben ersetzt, könnten bereits 5 Prozent der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen, der globalen Ackerfläche und der globalen Stickstoffverluste in der Landwirtschaft vermieden werden.

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20.06.2018 Wuppertal Institut

Energiewende mit wechselseitigem, bilateralem Lernen beschleunigen

Eine globale Energiewende halten viele Expertinnen und Experten aus Gründen des Klimaschutzes und der Risikominimierung für dringend notwendig. Als führende Industrienationen haben Japan und Deutschland eine besondere Verantwortung, eine Vorreiterrolle in der Implementierung der Pariser Klimavereinbarung einzunehmen und einen maßgeblichen Beitrag zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft zu leisten. Daher arbeitet das German-Japanese Energy Transition Council (GJETC) seit Mai 2016 in energiepolitischen und -wirtschaftlichen Schlüsselfragen daran, Empfehlungen für Politik, Industrie und Zivilgesellschaft zu geben. Die Ratsarbeit hilft dabei, neue und langfristige Perspektiven auf dem Weg zum ambitionierten Ziel der Energiewende aufzeigen. Im "Selbst-Gespräch" mit Solarify sprach Professor Dr. Peter Hennicke, Senior Advisor am Wuppertal Institut, über die zentralen Ergebnisse der Ratsarbeit des GJETC zwischen 2016 bis 2018 und den im April 2018 veröffentlichten "Report 2018". Darüber hinaus ging Professor Dr. Peter Hennicke auf die deutsch-japanische Zusammenarbeit ein: "In Verbindung mit den Erfahrungen bei der Energiewende in Deutschland könnte es gelingen, wichtige Fortschrittsimpulse auch für eine globale Energiewende in Asien und Europa zu entwickeln." Das vollständige "Selbst-Gespräch" sowie weitere Informationen zum GJETC sind in nachfolgenden Links verfügbar.

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15.06.2018 Max-Planck-Gesellschaft

Neue Studie zeigt die Möglichkeit katastrophenartiger Klimaänderungen in Simulationen eines Terra-Planeten

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15.06.2018 PIK Potsdam

Sicher ist sicher? Wirtschaftliche Optimierung kann zum Risiko für Kippelemente im Erdsystem werden

15.6.2018 - Die Optimierung wirtschaftlicher Erfolge ohne Einschränkungen könnte für eine sichere Zukunft der Menschen Risiken bergen, so haben Wissenschaftler jetzt in einem mathematischen Experiment ermittelt. Zwar kann das Konzept wirtschaftlicher Optimierung die Kosten beispielsweise für die Reduzierung von Treibhausgasen wirkungsvoll senken. Der profitmaximierende Ansatz allein reicht aber nicht aus, um das Kippen kritischer Elemente im Erdsystem auf jeden Fall zu vermeiden – und ein solches Kippen könnte zu dramatischen Veränderungen unserer Lebensgrundlagen führen. Die Wissenschaftler vergleichen das Konzept ökonomischer Optimierung mit jenem der Nachhaltigkeit und mit dem neueren Ansatz eines sicheren Handlungsraumes für die Menschheit. Sie alle haben ihre Vorteile und Nachteile. Doch der rein gewinnmaximierende Ansatz zeigt in der Studie die größte Wahrscheinlichkeit, Ergebnisse zu erzielen, die Menschen oder der Umwelt schaden.

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15.06.2018 Max-Planck-Gesellschaft

ESRP-Meeting in Göttingen

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14.06.2018 HZG online: Pressemitteilungen/News

Starkregen und Sturzfluten – GERICS-Informationsflyer für Hausbesitzer

Zusammen mit der Stadt Bleckede hat das Climate Service Center Germany (GERICS) unter anderem das Abflussverhalten von Starkniederschlägen im Stadtzentrum von Bleckede untersucht.

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11.06.2018 GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Weitere Ursachen von Sauerstoffverlust der Ozeane identifiziert

11.06.2018/Kiel. Messungen in den Ozeanen und Modellrechnungen zeigen gleichermaßen, dass der Sauerstoffgehalt der Ozeane abnimmt. Allerdings unterschätzen die Modelle diese Abnahme deutlich. Das macht Prognosen für die Zukunft schwierig. In einer Studie, die heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Geoscience erscheint, zeigen vier GEOMAR-Forscher die Lücken der Modelle auf und identifizieren weitere, bisher unterschätzte Ursachen des Sauerstoffverlustes.

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11.06.2018 Wuppertal Institut

Der digitale Wandel

Von der Digitalisierung kann die Umwelt profitieren: Mit der Vernetzung sind enorme Einsparungen in der Kreislaufwirtschaft, in den Haushalten und bei der Mobilität möglich. Eine Energie- und Ressourcenwende ist demnach ohne Digitalisierung kaum zu stemmen. Gleichzeitig behindert sie diese durch mehr Verbrauch für mehr Geräte, höhere Datenvolumina und schnellere Verbindungen. Zwei der drängendsten Probleme der heutigen Zeit, der Klimawandel und der Demokratieverlust, sind eng mit der rasanten technologischen Entwicklung verbunden. Diese ist auch als "Digitalisierung", "Industrie 4.0" oder das "Internet der Dinge" (Internet of Things, IoT) bekannt. Das Gemisch aus technischer und gesellschaftlicher Veränderung verlangt verantwortungsvolles, vernetztes Forschen und Handeln abseits des bisherigen "Weiter so". Daher thematisiert die neue FactorY das Thema Digitalisierung. Die Autorinnen und Autoren unternehmen den Versuch, den Wandel und seine erhofften wie befürchteten Folgen zu beschreiben.Beispielsweise skizziert Dr. Henning Wilts, Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut, die Möglichkeiten einer durch Digitalisierung erfolgversprechenderen Circular Economy. Verena Kern, freie Journalistin im Redaktionsteam des Online-Magazins klimareporter (vorher klimaretter), richtet den Blick in die ressourceneffiziente Produktionspraxis mit neuen Verfahren, wie 3D-Druck und Big Data. Über die Ansätze, die Verkehrswende mit digitaler Mobilität zu erreichen, berichtet ihre Kollegin Susanne Götze. Susanne Schwarz, ebenfalls Klimareporterin, widmet sich dem ökologisch-sozialen Wandel durch digitale Start-ups. Der Rebound-Experte Tilman Santarius, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut, nimmt sich der Digitalisierungseffekte bei den Themen Energie, Ressourcen, Rebound und Datenschutz an.Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, stellt in ihrem Beitrag die Ergebnisse ihrer Reallabor-Forschung vor. Diese zeigen, wie sich mit smarten nutzerzentrierten Lösungen zu Hause und im Büro Energie sparen lässt. Professor Dr. Armin Reller vom Institut für Materials Resource Management an der Universität Augsburg spricht im Interview über den Ressourcenaufwand der Digitalisierung und wie sich dieser begrenzen lässt.Diese und weitere Artikel rund um die Digitalisierung sind im neuen FactorY-Magazin im nachfolgendem Link kostenfrei als Download verfügbar. Herausgegeben wird das Magazin vom Wuppertal Institut und der Effizienz-Agentur NRW.

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08.06.2018 Forschungszentrum Jülich

Neue Erkenntnisse zur Chemie der Chlorradikalen im Ozonloch

Forscher aus Jülich und des Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam konnten jetzt wichtige Details der Atmosphärenchemie klären, die für den Abbau von Ozon in der unteren Stratosphäre der Antarktis verantwortlich sind. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigten, durch welchen chemischen Prozess der Anteil der äußerst reaktiven Chlorradikalen in dieser Schicht der Atmosphäre hoch bleibt. Erhöhte Chlorradikale sind die eigentliche Ursache für den Abbau von Ozon. Mit den Erkenntnissen sind verbesserte Modelle der zukünftigen Entwicklung des Ozonlochs möglich. Die renommierte Fachzeitschrift Atmospheric Chemistry and Physics setzte die Studie auf die Liste der „Highlights“.

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